Seebrücke Boltenhagen, Seebrücke an der Ostsee in Boltenhagen, Deutschland.
Das Boltenhagener Molo erstreckt sich etwa 290 Meter in die Ostsee hinein und bietet Zugang zu den Gewässern sowie Aussichten auf die norddeutsche Küstenlinie. Die Struktur verbindet den Badestrand mit offenen Wasserbereichen und ermöglicht verschiedene Aktivitäten vom Laufen bis zum Angeln.
Ein erstes Molo wurde 1911 erbaut, aber die Struktur wurde während des Winters 1941 bis 1942 durch Eis, Wind und Wasser zerstört. Das heutige Bauwerk wurde 1992 wiederhergestellt und steht seitdem als rekonstruierte Verbindung zwischen Strand und Meer.
Der Steg ist ein Treffpunkt zum Angeln und für Bootsfahrten das ganze Jahr über. Besucher und Einheimische nutzen ihn regelmäßig, um aufs Wasser hinauszugehen oder die Küste vom Wasser aus zu sehen.
Das Molo ist vom Strandbereich der Stadt leicht zu Fuß erreichbar und bietet einen einfachen Zugang für Besucher jeden Alters. Die Fläche ist offen und relativ eben, weshalb ein Spaziergang zu jeder Jahreszeit möglich ist, obwohl Herbst und Winter raue Bedingungen bringen können.
Das Molo verfügt über einen Anlegeplatz, der regelmäßig von Booten für Fahrten und Frachttransporte genutzt wird. Viele Besucher wissen nicht, dass der Endpunkt des Stegs immer noch als funktionsfähiger Hafen dient.
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