Synagoge Fiedlerstraße 3, Historische Synagoge in Johannstadt, Deutschland
Die Synagoge an der Fiedlerstraße ist ein Gebäude mit einer Glaskuppel, das von einem Davidstern gekrönt wird. Innen bietet die Halle Platz für etwa 150 Personen und verfügt über eine Torarolle auf der Ostseite.
Das Gebäude wurde 1866 als Trauerhalle auf dem Neuen Jüdischen Friedhof erbaut. Nach Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde es zwischen 1949 und 1950 wieder aufgebaut und diente danach bis 2001 als Synagoge, bevor es zu seiner ursprünglichen Funktion zurückkehrte.
Das Gebäude steht auf dem Gelände des Neuen Jüdischen Friedhofs und dient der Gemeinde als Ort der Trauer und des Gedenkens. Die Räume werden heute für religiöse Zeremonien und stille Momente der Besinnung genutzt.
Der Ort liegt im Stadtteil Johannstadt, auf dem Gelände des Neuen Jüdischen Friedhofs, und ist zu Fuß vom Zentrum erreichbar. Besucher sollten das Gelände mit Respekt betreten, da es sich um einen aktiven Friedhof und heiligen Ort handelt.
Ein Gedenkstein mit dorischen Säulen vor dem Gebäude trägt die Namen von 60 Dresdner Juden, die im Ersten Weltkrieg starben. Dieses Denkmal verbindet die Geschichte dieses Ortes mit einem oft übersehenen Kapitel jüdischen Lebens in der Stadt.
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