Studentenwohnheime Wundtstraße, Studentenwohnkomplex im Stadtteil Südvorstadt, Dresden, Deutschland.
Die Studentenwohnheime an der Wundtstraße bestehen aus sechs 15-stöckigen Gebäuden mit insgesamt 902 Einzelzimmern und 382 Apartments für Studierende. Das Ensemble liegt im Universitätsviertel und bildet einen zusammenhängenden Wohnkomplex mit zentralen Gemeinschaftsflächen.
Der Komplex entstand zwischen 1969 und 1971 als Teil des Ausbaus der Bildungsinfrastruktur in Dresden und wurde von den Architekten Gunnar Hartmann, Horst Burggraf und Peter Schramm geplant. Eine tiefgreifende Modernisierung folgte 2002 mit neuer farbiger Fassadenbeleuchtung, die das ursprüngliche Erscheinungsbild deutlich veränderte.
Der Campus wird durch Kunstwerke von Theo Balden und Helmut Heinze geprägt, die das Studentenleben und akademische Ziele darstellen. Diese Skulpturen sind Teil des täglichen Bildes für die Bewohner und prägen die Identität des Wohnkomplexes.
Jedes Zimmer ist mit grundlegender Ausstattung wie Bett, Schreibtisch, Stuhl, Kleiderschrank und Regalflächen versehen. Der Komplex liegt zentral im Universitätsviertel und ist für Studienalltag gut erreichbar.
Die Fassaden tragen seit 2002 ein System aus farbiger LED-Beleuchtung, das die Gebäude nachts in verschiedene Farben taucht und sie von klassischer DDR-Architektur deutlich unterscheidet. Dieses Lichtkonzept macht den Komplex besonders in den Abendstunden zu einem visuellen Merkmal des Stadtviertels.
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