Studienhaus Düsseldorf, Hochhaus in Düsseldorf
Das Studienhaus Düsseldorf war ein moderner Hochhaus-Gebäudekomplex in der Unterbilk, bestehend aus einem schlanken, zwölf Geschosse hohen Turm von etwa 40 Metern Höhe und einem polygonalen, eingeschossigen Gebäude davor mit drei Hörsälen. Die verschiedenen Funktionen waren verteilt auf Klassenzimmer und eine Bibliothek in der Hochhaus-Sektion, öffentliche Nutzflächen im Erdgeschoss mit Cafeteria und Foyer, sowie Parkplätze und Werkstätten im Untergeschoss.
Das Gebäude wurde zwischen 1964 und 1967 vom Architekten Bernhard Pfau erbaut, mit dem Ziel, verschiedene verstreute Bildungseinrichtungen der Stadt an einem Ort zu konzentrieren. Nach dem Umzug der Volkshochschule in den späten 1980er Jahren begannen Abrissdebatten, und trotz der Unterschutzstellung als Denkmal 1990 wurde das Gebäude 1996 und 1997 abgerissen, um Platz für neue Entwicklungsprojekte zu schaffen.
Das Studienhaus war Heimat der Volkshochschule, einer öffentlichen Bildungseinrichtung für Erwachsene, die Kurse und Veranstaltungen für die Bürger anboten. Der Ort diente als sozialer Treffpunkt und Zentrum für Wissensaustausch in der Stadt, wo Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenkamen.
Das Gebäude befand sich am Fürstenwall 5 in der Unterbilk-Gegend, in unmittelbarer Nähe zum Rhein und nicht weit vom Stadtzentrum entfernt, was die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erleichterte. Der Standort war strategisch gewählt, um von Süden kommende Besucher einen markanten Einblick in die Stadt zu geben und die Nähe zum Hafen und Fluss zu nutzen.
Eine besondere Komponente war ein vollständig verglastes, schwebendes Flurband, das die oberen Teile des Hochhauses umgab und es nachts von innen beleuchtet zum Glühen brachte. Dieses markante Designelement machte das Gebäude von weither sichtbar und symbolisierte die Offenheit der Institution gegenüber der Stadt und ihren Bürgern.
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