Theater Osnabrück, Art Nouveau Theaterkomplex in Osnabrück, Deutschland.
Das Theater Osnabrück ist ein Opernhaus und Konzerthaus in der Stadt Osnabrück. Es verfügt über zwei Spielstätten: das Theater am Domhof mit 642 Plätzen und das emma-theater mit 96 Plätzen für unterschiedliche Arten von Aufführungen.
Das Gebäude wurde 1909 eröffnet und zeigt Jugendstil-Architektur. Nach Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde es wieder aufgebaut und bleibt Teil der Theatertradition der Stadt, die 1771 begann.
Der Name geht auf das 1909 eröffnete Stadt-Theater zurück, dessen Bühnenvorhang ein Geschenk der Osnabrücker Frauen und Jungfrauen war. Seit 1945 unterstützt der Theaterverein Osnabrück das Haus, seit 2013 vergibt er mit ihm den Osnabrücker Dramatikerpreis. Pro Spielzeit gibt es etwa 25 Neuproduktionen, acht Sinfoniekonzerte und über 700 Veranstaltungen.
Hauptspielstätte ist das Theater am Domhof am Domhof/Platz der Deutschen Einheit mit 585 Plätzen und 42 weiteren in den Orchesterreihen; das emma-theater in der Weststadt fasst 105 Zuschauer. Flache Stufen führen zu den Eingängen des Sandsteingebäudes. Pro Spielzeit gibt es etwa 25 Neuproduktionen, acht Sinfoniekonzerte und über 700 Veranstaltungen.
Der Bühnenvorhang, der sich am 29. September 1909 zu Julius Cäsar hob, war ein Geschenk der Osnabrücker Frauen und Jungfrauen, wie auch große Teile der Baufinanzierung aus der Bevölkerung kamen. Zum Haus gehört OSKAR – Junges Theater für Stadt und Landkreis, getragen vom Verein OSKARs Freunde e. V.
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