Lagerhalle Osnabrück, Kulturzentrum und Kino in Osnabrück, Deutschland.
Die Lagerhalle Osnabrück ist ein Veranstaltungsort mit mehreren Räumen, die für Filmvorführungen, Konzerte und künstlerische Aufführungen genutzt werden. Die Räume sind unterschiedlich groß und bieten verschiedene Möglichkeiten für unterschiedliche Veranstaltungstypen.
1972 verlagerte der Eisenwarengroßhandel Richter sein Lager aus der Altstadt; Ende 1973 bildete sich eine Bürgerinitiative aus Künstlern und Kunsthandwerkern, die das Haus als Kommunikationszentrum und Künstlerhaus nutzen wollte. Die Stadt kaufte das Gebäude am 23. Dezember 1974 für 465.000 DM, nachdem die Familie 550.000 DM gefordert hatte, und nach 18 Monaten Umbau wurde 1976 das Kulturzentrum eröffnet. 1979 war die Lagerhalle Mitbegründerin der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren.
Der Name des Hauses stammt vom Eisenwarengroßhändler Richter, dessen Lager es bis 1972 war; der heutige Lagerhallen-Verein ging aus einer Bürgerinitiative von Künstlern und Kunsthandwerkern des Jahres 1973 hervor. Das Kino ist Spielort des European Media Art Festival, des Unabhängigen FilmFest Osnabrück und des Festivals des Neuen Japanischen Films; das Haus veranstaltet zudem das Osnabrücker Kabarettfestival und das Morgenland Festival.
Der Ort ist leicht zu erreichen und Besucher können Informationen zum aktuellen Programm erhalten sowie Eintrittskarten kaufen. Weitere Details und Öffnungszeiten finden sich auf der Website oder telefonisch.
Das Gebäude bewahrt sein industrielles Erscheinungsbild aus der Zeit als Lagerhaus, während es innen moderne Projektionstechnik und spezialisierte Räume für unterschiedliche Veranstaltungsgrößen nutzt. Dieser Kontrast zwischen alter Hülle und neuer Ausstattung prägt seinen besonderen Charakter.
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