Felix-Nussbaum-Haus, Kunstmuseum in Osnabrück, Deutschland
Das Felix Nussbaum Haus ist ein Kunstmuseum in Osnabrück, das rund 160 Gemälde eines jüdischen Malers zeigt, darunter Werke aus der Zeit vor dem Krieg, während seiner Flucht und später entdeckte Stücke. Der Bau besteht aus drei verbundenen Bereichen, die verschiedene Phasen seines Schaffens darstellen.
Der Architekt Daniel Libeskind entwarf das Gebäude 1998, um das künstlerische Vermächtnis des Malers zu bewahren, der 1944 in Auschwitz starb. Das Museum wurde gegründet, nachdem viele seiner Werke wiederentdeckt worden waren.
Die Namensgebung des Hauses würdigt den Künstler, dessen Werke den Raum prägen. Besucher spüren beim Durchgehen, wie sehr die Architektur selbst von Flucht und Vertreibung erzählt.
Der Museumsbesuch ist dienstags bis freitags ab 11:00 Uhr und am Wochenende ab 10:00 Uhr möglich. Das Gebäude ist rollstuhlgerecht ausgestattet und lässt sich leicht zu Fuß erkunden.
Ein konkreter Abschnitt namens Nussbaum Gang rekonstruiert den beengten Raum in Brüssel, wo der Künstler seine letzten Werke schuf, während er sich vor Verfolgung versteckte. Dieser Raum gibt Besuchern einen unmittelbaren Eindruck der schwierigen Bedingungen, unter denen er arbeitete.
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