Villa Halstenbach, Fachwerksvilla in Wuppertal, Deutschland
Villa Halstenbach ist ein Fachwerkhaus in Wuppertal mit einem schieferbedachten Holzrahmenbau, einem Satteldach und einer sorgfaltig gestalteten Fassade zur Strasenseite. Das Gebaude zeigt typische Merkmale seiner Bauzeit mit handwerklich verarbeiteten Details.
Das Haus wurde zwischen 1806 und 1807 von Peter Mittelsten Scheid erbaut. Willy Halstenbach erwarb es 1922 und machte es zu seinem Familiendomizil, wodurch die Villa ihren heutigen Namen erhielt.
Die Villa war während der Zeit des Nationalsozialismus ein Treffpunkt für Mitglieder der Bekennenden Kirche, wo Theologen wie Karl Barth und Martin Niemöller zusammenkamen. Dieser Ort spielte eine wichtige Rolle im kirchlichen Widerstand gegen das Regime.
Das Gebaude wurde 1980 in einzelne Wohnungen und Flats umgewandelt, wobei ein Altersheim im hinteren Bereich des Parks errichtet wurde. Besucher sollten beachten, dass sich das Objekt heute in privatem Besitz oder als Wohngebaudekomplex befindet.
Am 17. August 1945 fand im Herrenziimmer der Villa ein Treffen statt, das die Grundlagen der Christlich Demokratischen Union Deutschlands legte. Dieses historische Moment verbindet das Haus mit der Nachkriegspolitik Deutschlands.
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