Villa Marie, Fachwerkhaus in Blasewitz, Dresden, Deutschland
Villa Marie ist ein italienisch inspiriertes Wohnhaus in Blasewitz direkt neben der Blauen Wunder Brücke, das mit einem charakteristischen Turm und Erkerfenstern gebaut wurde. Das Gebäude besticht durch seine südeuropäischen Stilmerkmale und seine markante Position am Elbufer.
Das Gebäude wurde 1860 nach italienischen Entwürfen von Architekt Friedrich Pötzsch erbaut und hieß ursprünglich Monbijou. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt es seinen heutigen Namen, als die Eigentümerin Marie Hortenbach das Anwesen verlor.
Der Ort trägt den Namen einer früheren Eigentümerin und spiegelt die Verbindung zwischen Privatbesitz und lokaler Geschichte wider. Besucher können heute noch die Räume sehen, in denen sich Künstler in den 1980er Jahren trafen und ihre Werke zeigten.
Das Gebäude beherbergt heute ein italienisches Restaurant mit Aussicht auf die Elbe, wo Besucher speisen und die Umgebung genießen können. Der Ort ist zu Fuß gut erreichbar und bietet von der Terrasse aus herrliche Ausblicke auf den Fluss und die umliegenden Hügel.
Die Einheimischen setzten sich 1988 gegen den Abriss des verfallenden Gebäudes ein, was zu seiner vollständigen Wiederherstellung in den 1990ern führte. Diese Rettung durch Bürger machte die Villa zu einem Symbol für Denkmalschutz durch Gemeinschaftseinsatz.
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