Volksplatz Borna
Der Volksplatz Borna ist ein großes freilufttheater, das in einem ehemaligen Sandsteinbruch angelegt wurde und mit seinen drei Sitzreihen wie ein antikes Amphitheater wirkt. Die halbkreisförmige Struktur führt von der Bühne vorne zu Tribünen hinten, an der eine der größten feststehenden Filmwände Europas montiert ist.
Der Platz wurde 1933 nach Plänen des Architekten Fritz Schaller erbaut und 1935 eröffnet, um als Versammlungsort für Kulturveranstaltungen und Volksfeste zu dienen. Während der Kriegsjahre wurde er für staatliche Veranstaltungen zweckentfremdet, erhielt nach dem Krieg seinen heutigen Namen zurück und dient seit der Wiedervereinigung wieder als Kulturstätte für die Gemeinde.
Der Volksplatz trug seinen Namen ursprünglich zur Förderung von Gemeinschaftserlebnissen durch Kultur und Theater. Heute zeigt sich an diesem Ort, wie Borna seine Geschichte und lokale Identität durch Veranstaltungen lebendig hält, von Musikfestivals bis zu Filmabenden unter dem Sternenhimmel.
Der Platz liegt in der Nähe des Stadtparks und ist leicht über Hauptstraßen erreichbar; die Fläche bietet Platz für etwa 8.000 Besucher auf verschiedenen Ebenen. Besucher sollten bei Filmveranstaltungen im Sommer früh kommen, um gute Plätze zu sichern, und festes Schuhwerk tragen, da die Sitzbereiche über Treppen zugänglich sind.
Eine Szene der deutschen TV-Serie 'Lindenstraße' wurde 1992 vollständig an diesem Ort gedreht und zeigt seine Bedeutung in der lokalen Kultur. Die Fläche wurde nach Jahren der Vernachlässigung von einer Gruppe von Bürgern wiederbelebt, die den Platz instand hielten und regelmäßig Veranstaltungen organisierten.
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