Wallfahrtskirche Maria Hilf, Katholische Wallfahrtskirche in Klosterlechfeld, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche Maria Hilf ist eine Barockkirche in Klosterlechfeld, Bayern, mit einem rechteckigen Langhaus und abgerundeten Seitenkapellen. Über der Vierung erhebt sich eine Kuppel mit einer hohen Laterne, die von einer Zwiebelhaube abgeschlossen wird und das äußere Erscheinungsbild der Kirche prägt.
Die Kirche geht auf ein Gelübde von Regina von Imhof aus dem Jahr 1603 zurück, die versprach, eine Kapelle zu bauen, nachdem sie sich in einem dichten Nebel verirrt hatte und heil nach Hause fand. Aus dieser kleinen Votivkapelle entwickelte sich im Laufe der Zeit ein bedeutender Wallfahrtsort in der Region.
Die Deckengemälde zeigen die drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe als figürliche Darstellungen, die den Blick des Besuchers nach oben lenken. Die zahlreichen Heiligenfiguren im Inneren geben dem Raum einen dichten, feierlichen Charakter, der auch heute noch Pilger aus der Region anzieht.
Die Kirche liegt in Klosterlechfeld und ist gut mit dem Auto zu erreichen; in der Nähe gibt es Parkplätze. Im Inneren lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen, um die Deckengemälde und die Ausschmückung der Seitenkapellen in Ruhe zu betrachten.
Der Entwurf stammt von Elias Holl, dem Architekten, der auch das Augsburger Rathaus gebaut hat, was den Einfluss einer einzigen Person auf das Bauschaffen der Region zeigt. Die Kuppelanlage zeigt eine deutliche Anlehnung an das Pantheon in Rom, was für eine Votivkapelle dieser Zeit sehr ungewöhnlich ist.
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