Lechstaustufe 19 – Schwabstadl
Lechstaustufe 19, auch als Schwabstadl bekannt, ist ein Damm an der Lech zwischen Landsberg und Augsburg bei Scheuring mit drei Kaplan-Turbinen, die bis zu 12 Megawatt Strom erzeugen können. Hinter dem Damm erstreckt sich ein etwa 5 Kilometer langes Reservoir, das etwa 90 Hektar abdeckt und einen Fall von etwa 9,6 Metern nutzt, um kontinuierlich Energie für das regionale Stromnetz zu produzieren.
Der Damm wurde in den frühen 1980er Jahren gebaut und nahm 1981 den Betrieb auf, um die Wasserkraft des Lech zur Stromerzeugung zu nutzen. Das Projekt war Teil einer umfassenden Planung zur Regulierung des Flusses und zur Versorgung der Region mit erneuerbarer Energie.
Der Name Schwabstadl verweist auf die historische Nutzung dieses Gebiets durch Hirten und Bauern aus der Region Schwaben. Die Anlage ist heute Teil der alltäglichen Landschaft von Scheuring und wird von Einheimischen als zuverlässige Infrastruktur wahrgenommen, die das Wasser stabil hält und die Umgebung prägt.
Sie können in ausgewiesenen Bereichen in der Nähe des Damms spazieren, sollten aber die Absperrungen und Sicherheitszeichen respektieren, da die Anlage überwacht wird. Die Umgebung ist gepflegt mit Gras und Bäumen, und der Zugang ist am besten zu Fuß möglich, da es sich um ein Betriebsgelände handelt.
Die Wasserspiegelveränderungen im Stausee können den südlichen Teil in fließendes Wasser verwandeln, wenn größere Mengen abgelassen werden, was die dynamische Natur der Wasserkontrolle zeigt. Auf der Ostseite des Sees steht die historische Burganlage Haltenberg auf einem Hügel und bietet einen Gegensatz zwischen alter Geschichte und moderner Energiewirtschaft.
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