Wasserburg Sachsenhagen, Wasserburg in Sachsenhagen, Deutschland.
Wasserburg Sachsenhagen ist eine Wasserfestung bei Sachsenhagen in Niedersachsen mit einem quadratischen Bergfried und Wehrgängen, die von Wassergräben umgeben sind. Das Gelände erhebt sich etwa 2,5 Meter über die umliegende Landschaft und umfasst neben dem mittelalterlichen Kern ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude mit Walmdach.
Duke Albrecht I. von Sachsen ließ die Burg 1250 errichten, um sein Territorium zu sichern und die Besiedlung des Dülwaldes zu unterstützen. Anfang des 17. Jahrhunderts wandelte Graf Ernst von Holstein-Schaumburg die Militärfestung in ein Wohnschloss um.
Der Ort trägt den Namen einer mittelalterlichen Wasserfestung und wird heute von Privatleuten bewohnt, die ihre Gärten im ehemaligen Burghof pflegen. Die Umgestaltung zeigt, wie solche Orte im Laufe der Zeit ihre Funktion wechselten.
Der Ort kann vom Außengelände aus besichtigt werden, ist aber als Privatgrundstück nicht für Besichtigungen im Inneren zugänglich. Am besten besucht man ihn zu Fuß über lokale Wege, um die Wassergräben und die Lage in der Landschaft zu verstehen.
Ausgrabungen 2012 förderten Keramikfragmente und Strukturspuren aus mehreren Jahrhunderten unter dem Burghof zu Tage. Die Funde deuten darauf hin, dass hier vor der massiven Steinfestung bereits frühere Befestigungen bestanden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.