Basaltsteinbrüche Hühnerberg und Eudenberg / Tongrube Eudenbach, Naturschutzgebiet und Steinbruch in Königswinter und Hennef, Deutschland.
Die Basaltsteinbrüche Hühnerberg und Eudenberg sowie die Tongrube Eudenbach bilden ein Schutzgebiet von etwa 144 Hektar mit Abbauflächen, Wasserbecken und kleineren Seen in zwei separaten Bereichen. Das Gelände wird aktiv zur Rohstoffgewinnung genutzt und dient gleichzeitig als Naturschutzzone.
Die Abbautätigkeit begann hier bereits im späten 19. Jahrhundert, als mehrere kleinere Steinbrüche entstanden. Ein bedeutender Wendepunkt kam 1976, als separate Operationen zu einem größeren Betrieb zusammengefasst wurden.
Der Ort zeigt, wie Menschen seit langem Rohstoffe aus der Erde gewinnen und dabei die Landschaft prägen. Die Abbaugebiete sind heute Orte, an denen seltene Tiere wie Gelbbauchunken und Molche leben, was zeigt, wie Natur und menschliche Nutzung zusammengehen können.
Der Zugang zum Gelände ist eingeschränkt, da hier aktiv abgebaut wird und regelmäßig Sprengungen stattfinden. Besucher sollten sich informieren, welche Bereiche offen sind und welche Sicherheitsregeln gelten.
Die Wasserflächen hier sind Heimat gefährdeter Arten wie Gelbbauchunken und Bergmolche, die in den entstehenden Seen Zuflucht finden. Diese Tiere profitieren von den Bedingungen, die der aktive Abbau schafft, ein seltenes Beispiel von Industrie und Naturschutz nebeneinander.
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