Laagshof, Denkmalgeschütztes Anwesen in Königswinter, Deutschland
Der Laagshof ist ein zweigeschossiges Herrenhaus mit Stallungen und Scheune, erbaut aus Perlhardt-Travertinstein und Ziegelmauerwerk. Die Bauteile folgen klassischen Landgutformen mit Nebengebäuden, die das Haupthaus flankieren.
Wilhelm Girardet, ein Zeitungsverleger aus Essen, erwarb den Hof 1905 und ließ ihn durch Architekt Wilhelm Freiherr von Tettau umgestalten. Diese Umwandlung brachte das Anwesen in seine heutige Form mit Heimatschutz-Elementen.
Die Laagshof zeigt regionale Bautraditionen, die mit englischen Landhaus-Elementen verbunden sind. Der dreiflügelige Grundriss und die Heimatschutz-Architektur sind Ausdruck dieser Vermischung von lokaler und internationaler Baukultur.
Der Hof liegt etwa einen Kilometer südöstlich von Ittenbach auf 220 Metern Höhe in unmittelbarer Nähe der Eisenbahnstrecke Köln-Rhein/Main. Besucher sollten beachten, dass der Ort in einer ländlichen, etwas abgelegenen Lage ist und dementsprechend nur begrenzte Versorgungsoptionen bietet.
Von Juli 1941 an war das Anwesen ein Kriegsgefangenenlager, in dem französische und sowjetische Gefangene untergebracht waren. Diese Nutzung ist heute kaum noch sichtbar, wird aber in der Geschichte des Ortes dokumentiert.
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