Herdecker Heimatstube, Heimatmuseum in Herdecke, Deutschland
Die Herdecker Heimatstube ist ein kleines Heimatmuseum in der Stadt Herdecke, das alltägliche Gegenstände, Werkzeuge und Fotografien zeigt. Die Sammlung dokumentiert, wie sich das Leben in dieser Region über mehrere Generationen hinweg verändert hat.
Das Gebäude war zunächst ein Wohnhaus, in dem von 1791 bis 1811 die letzte Vorsteherin des freiweltlichen Stifts lebte. Nach der Aufhebung des Stifts 1812 kaufte es der Kaufmann H. Hueck und ließ 1815 einen Neubau über dem alten Gewölbekeller aus heimischem Ruhrsandstein errichten. Seit 1993 beherbergt es eine Dauerausstellung zur Regionalgeschichte; 2013 schloss das Museum wegen eines Neubaus.
Der Name des Museums verweist auf die Verbundenheit der Stadt mit ihrer lokalen Geschichte und Traditionen. Besucher können sehen, wie Menschen hier früher lebten und welche Handwerkstechniken in der Region gepflegt wurden.
Das Gebäude steht am Stiftplatz, dessen Name an das frühere Stift erinnert; 2013 schloss das Museum wegen des Baus eines neuen Gebäudes, erkundigen Sie sich daher vor Ort vor der Anreise. Das Haus ist zudem eine Station des Jakobswegs in Westfalen.
Der inoffizielle Name des Hauses, „Ville Heimatstube“, hat sich bis heute erhalten. Als der Kaufmann H. Hueck 1815 neu baute, blieb der Gewölbekeller aus örtlichem Ruhrsandstein erhalten, und die Fassade ist zur Dämmung mit Platten aus schwarzem Tonschiefer verkleidet.
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