Arboretum Freiburg-Günterstal, Arboretum im Stadtteil Günterstal, Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Das Arboretum Freiburg-Günterstal ist eine umfangreiche Sammlung von Bäumen und Sträuchern in einem Waldgebiet außerhalb der Stadt. Es umfasst Arten aus vielen Ländern und zeigt eine große Vielfalt unterschiedlicher Formen und Größen von Gehölzen.
Die ersten Bäume aus Übersee wurden Ende des 19. Jahrhunderts gepflanzt, um ihre Eignung für das lokale Klima zu prüfen. In den folgenden Jahren entstanden systematische Versuchsflächen, die die Basis für das heutige Gelände bildeten.
Der Ort trägt den Namen des Tals, in dem er liegt, und wurde ursprünglich als Versuchsfläche für forstwirtschaftliche Experimente genutzt. Heute zeigt sich diese praktische Ausrichtung noch immer darin, wie Bäume systematisch angeordnet und beschriftet sind, um Besuchern einen Überblick über die globale Baumvielfalt zu geben.
Das Gelände reicht von etwa 290 bis 430 m ü. NN, die Wege steigen und fallen also im bewaldeten Hang. Zwei Rundwege, der Wonnhalderundweg und der Sternwaldrundweg, sind je rund 2 km lang und mit Informationstafeln ausgeschildert. Der Pfad zu den nordamerikanischen Baumarten im Sternwald ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet.
Der höchste amtlich vermessene Baum Deutschlands, die Douglasie Waldtraut vom Mühlwald, steht etwas südlich des eigentlichen Arboretums, nicht auf dessen Gelände. Das Arboretum selbst beherbergt mit dem Abietum die größte Lebendsammlung von Tannenarten Deutschlands, darunter viele vom Aussterben bedrohte Arten.
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