Abhöranlage Gablingen, große Antennenanlage des Bundesnachrichtendiensts zur Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung
Die USASA-Feldstation Augsburg ist eine Militäranlage in Gablingen, die während des Kalten Krieges als Abhöranlage für Signalaufklärung arbeitete. Die Station besteht aus schlichten Gebäuden in einem Waldgebiet, dominiert von großen Antennenanlagen, die Funksignale aus großer Entfernung empfangen konnten.
Die Station wurde 1970 eröffnet und war fast drei Jahrzehnte lang aktiv, wobei sie von der Nationalen Sicherheitsbehörde verwaltet wurde. Nach dem Ende des Kalten Krieges in den späten 1990er Jahren wurde der Betrieb eingestellt und die Anlage an die deutsche Regierung übergeben.
Die Station war Teil des globalen Überwachungsnetzwerks während des Kalten Krieges und prägte das Verständnis der USA für östliche Militärbewegungen. Besucher bemerken heute noch die schlichte, funktionale Architektur und die großen Antennen, die zeigen, wie dieser Ort damals Signale aus großer Entfernung empfangen konnte.
Der Ort ist von Waldgebiet umgeben und von Zäunen umgeben, wobei Zutritt nicht möglich ist. Die Anlage kann von außerhalb des Geländes gesehen werden, insbesondere die großen Antennen, die in der Landschaft deutlich sichtbar sind.
Im Jahr 1990 verließen sechs Militärangehörige des Platzes die Station ohne Genehmigung und wurden später in Florida gefunden, was die strenge Geheimhaltung und Disziplin am Ort widerspiegelt. Heute wird vermutet, dass der Bundesnachrichtendienst, Deutschlands Auslandsnachrichtendienst, einige der Einrichtungen nutzt, wobei die genaue Verwendung teilweise geheim bleibt.
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