Hiddensee, Ostseeinsel in Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland.
Hiddensee ist eine Insel westlich von Rügen in der Ostsee, die sich über etwa 16 Kilometer erstreckt und mehrere kleinere Orte entlang der Küste umfasst. Weite Strände wechseln sich mit Heideland und höher gelegenen Flächen ab, die von Kiefern und niedrigen Sträuchern bewachsen sind.
Der Name taucht erstmals in mittelalterlichen nordischen Texten auf, die einen norwegischen König namens Hedin erwähnen. Fischer und Seeleute besiedelten die Insel dauerhaft, nachdem der Landgewinn durch Anschwemmungen die Besiedlung möglich machte.
Die Pfarrkirche und das Museum am Hafen zeigen, wie Fischerei und Seefahrt über Jahrhunderte das Leben der Bewohner prägten. Viele Künstler leben und arbeiten heute in den Orten, sodass kleine Galerien und Ateliers in den Gassen zu finden sind.
Die Anreise erfolgt mit Fähren ab mehreren Anlegestellen an der Küste Rügens, wobei Wind und Wetter die Überfahrt beeinflussen können. Nur Fahrräder, elektrische Kleinbusse und Pferdekutschen bewegen sich auf den Wegen, sodass die Fortbewegung ruhig verläuft.
Im nördlichen Teil führt ein Aufstieg durch dichten Wald zu einer Erhebung, von der man über die Ostsee und die benachbarten Inseln schauen kann. Diese Höhenlage unterscheidet sich deutlich von den flachen Dünen und Sandflächen im mittleren Bereich.
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