Teufelsstein, Naturdenkmal im Greifswalder Bodden, Mecklenburg-Vorpommern.
Der Teufelsstein ist ein großer Granitblock, der an der Küste der Greifswalder Bodden bei Lubmin liegt. Die Felsmasse ragt aus dem Sand hervor und zeigt deutlich sichtbare Bruchstellen, wo das Gestein einmal gerissen ist.
Dieser Stein wurde während der letzten Eiszeit von massiven Gletscherbewegungen aus Skandinavien hierher transportiert. Er kam mit dem Eis an die Küste, als sich die Gletscher vor Tausenden von Jahren wieder zurückzogen.
Der Stein trägt seinen Namen aus einer alten Geschichte, in der der Teufel ihn von der Insel Rügen werfen sollte, aber er unterwegs zerbrach und hier landete. Solche Legenden prägen bis heute, wie Menschen an der Küste diesen Ort betrachten und darüber sprechen.
Der Stein liegt direkt an einem Küstenwanderweg, der von Lubmin in Richtung Vierow führt und leicht zu erreichen ist. Die beste Zeit zum Besuch ist bei Ebbe, wenn mehr von der Felsmasse sichtbar wird und man näher herangehen kann.
Der Stein wird von Wissenschaftlern als Messpunkt verwendet, um die Küstenerosion an der Ostsee zu überwachen. Die Beobachtung dieser Veränderungen hilft zu verstehen, wie sich die Küstenlinie im Laufe der Zeit verschiebt.
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