Kloster Eldena, Mittelalterliche Klosterruine in Greifswald, Deutschland
Die Eldena-Abtei ist eine Klosterruine in Greifswald, Deutschland, bei der noch hohe Steinwände mit spitzbogigen Fenstern und Pfeilern aus der Gotik stehen. Die Überreste gruppieren sich um einen großen Park, in dem einzelne Mauerstücke zwischen Bäumen und Rasenflächen verteilt sind.
Das Kloster wurde 1199 von dänischen Zisterziensern gegründet und wuchs durch den Salzhandel zu großem Wohlstand heran. Diese Macht trug dazu bei, dass sich die Stadt Greifswald in der Umgebung entwickelte und florierte.
Die Ruinen sind bis heute ein Ort der künstlerischen Inspiration und werden von Besuchern durchquert, die in den grünen Anlagen spazieren und die offenen Bögen bewundern. Für viele Menschen verkörpert das verfallende Gemäuer eine Verbindung zwischen Natur und menschlichem Schaffen, die zum Nachdenken einlädt.
Das Gelände ist kostenlos zugänglich und durchzogen von Wegen durch einen großen grünen Park, den der Gartengestalter Peter Joseph Lenné entworfen hat. Besucher können das ganze Jahr über kommen, wobei der Park bei jedem Wetter erkundbar ist.
Der Maler Caspar David Friedrich hat die Ruinen zwischen 1809 und 1825 mehrfach in seinen Werken festgehalten, besonders die Westfassade mit ihren Bögen. Diese Bilder zeigten die Stätte bei Sonnenungang und bei Mondschein und machten sie dadurch berühmt in der Kunstgeschichte.
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