Museumshafen Greifswald, Maritimes Museum in Greifswald, Deutschland
Das Museumshafen Greifswald ist ein Hafen mit einer Sammlung von etwa 45 historischen Segelschiffe und traditionellen Holzbooten, die sich entlang der Ryck erstrecken. Besucher sehen Gaffelketsche, Schooner und andere Segeltypen, die das Maritime Erbe der Baltikum-Region zeigen.
Der Hafen entstand 1991 nach der Wiedervereinigung Deutschlands, als die Stadt ihr ehemaliges Industrie-Hafengelände in einen Ort der Schifffahrtsgeschichte umwandelte. Diesen Wandel inspirierten ähnliche Museumshafen in Hamburg und Flensburg, die zeigen, wie alte Häfen neue Bedeutung gewinnen können.
Der Hafen spiegelt bis heute die Verbindung der Stadt zur Seefahrt wider, die man beim Spaziergang entlang der traditionellen Schiffe unmittelbar spürt. Die gepflegten Holzschiffe und die Arbeitsabläufe an den Kais zeigen, wie das Meer und die Schifffahrt das Leben der Menschen hier über Generationen geprägt haben.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und lädt zu selbstständigem Spaziergang entlang der Schiffe ein. Geführte Touren werden von April bis Oktober vom Fangenturm-Informationszentrum angeboten, um mehr über die einzelnen Schiffe zu erfahren.
Die Zeesboot Pommerland aus dem Jahr 1880 ist eines der ältesten und wertvollsten Schiffe des Hafens und verkörpert den traditionellen Bootsbau der Baltikum-Region. Dieses Holzschiff ist ein lebendes Beispiel dafür, wie Fischer und Seeleute vor mehr als 140 Jahren auf dem Meer arbeiteten.
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