STRAZE, Kulturzentrum in Greifswald, Deutschland
Straze ist ein Kulturzentrum in Greifswald, das Räume für Workshops, Treffen, Konzerte, Ausstellungen und soziale Veranstaltungen bietet. Das Gebäude im Stadtzentrum verfügt zudem über ein Café, das regelmäßig offen ist und zum Verweilen einlädt.
Das Gesellschaftshaus „Zum Greif“ wurde 1846 bis 1849 erbaut und ist die älteste erhaltene Spielstätte des Greifswalder Konzert- und Theaterwesens. Mitte der 1920er Jahre erwarb die Universität Greifswald das Grundstück Stralsunder Straße 10/11 für Büro- und Wohnräume ihrer Mitarbeiter; im Dezember 1933 eröffnete Günther Just hier das Institut für menschliche Erblehre und Eugenik. Nach 2008 beantragte eine Wohnungsgesellschaft den Abriss, bis 2013 die Stralsunder Straße 10 GmbH das Haus kaufte und eine denkmalgerechte Sanierung begann.
Straze dient als Treffpunkt für Künstler, Musiker und lokale Gruppen, die hier Aufführungen, Workshops und gemeinsame Projekte realisieren. Der Ort bietet einen offenen Raum, in dem die Kreativität der Stadt sichtbar wird und Menschen zusammenkommen, um Ideen auszutauschen.
Das Gebäude steht in der Stralsunder Straße 10/11 im Stadtteil Steinbeckervorstadt, nördlich der Greifswalder Altstadt. Die öffentlichen Räume wurden am 15. Oktober 2020 eröffnet und beherbergen Büros kultureller, sozialer, ökologischer und demokratischer Organisationen. Im Wohnteil leben etwa 30 Personen, daher sollten Besucher die öffentlichen Bereiche nutzen.
Im Südflügel befindet sich der letzte erhaltene Emporensaal des Spätklassizismus in Greifswald – ein Hinweis darauf, dass das Haus die älteste erhaltene Spielstätte des Greifswalder Konzert- und Theaterwesens ist. Die Straze ist Mitglied im Mietshäuser Syndikat; im Wohnteil leben etwa 30 Personen.
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