Bornburg, Mittelalterliche Wasserburg in Frankfurt-Bornheim, Deutschland.
Die Bornburg war eine befestigte Burg mit Gräben, Zugbrücken und Wehrtürmen, die sich nahe des heutigen Günthersburgparks befand. Von den ursprünglichen Strukturen ist heute nur noch die Orangerie erhalten, die von den botanischen Interessen ihrer früheren Besitzer zeugt.
Die Burg wurde zuerst 1189 erwähnt, mit Bezug zu Henricus de Burnheim, und erlitt während der Belagerung Frankfurts 1552 Zerstörung. Die Rothschild-Familie erwarb das Anwesen in den 1830er Jahren, woraufhin es später der Stadt Frankfurt vermacht wurde.
Der Name wandelte sich von Bornburg zu Glauburger Hof und später zu Günthersburg, was den Wechsel zwischen Adelsfamilien widerspiegelt. Besucher sehen heute noch die Orangerie, die zeigt, wie wohlhabende Familien ihre Gärten gestaltet haben.
Das Gelände ist heute Teil des Günthersburgparks und frei zugänglich zum Erkunden. Besucher können die Orangerie besichtigen und die Parkanlage genießen, ohne dass spezielle Vorbereitung nötig ist.
Die Rothschild-Familie, eine der einflussreichsten Bankiersfamilien Europas, prägte die Entwicklung des Anwesens, bevor sie es der Stadt schenkten. Diese Verbindung zeigt Frankfurts Rolle als wichtiges Zentrum für wohlhabende und einflussreiche Familien im 19. Jahrhundert.
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