St. Bonifaz, Kirchengebäude in Regensburg
St. Bonifaz ist eine Pfarrkirche aus roten Backsteinen in Regensburg, die 1970 fertiggestellt wurde und eine markante runde Form mit einem kegelförmigen Dach aus Holzpaneelen aufweist. Der Innenraum hat etwa 30 Meter Durchmesser und wird durch 16 Abschnitte unterteilt, während das Kirchenareal zusätzlich ein Pfarrzentrum, eine Schule, Jugendräume und einen Kindergarten umfasst.
Die Kirche wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erbaut, als viele Menschen in den Westen Regensburgs zogen und eine neue Pfarrkirche benötigt wurde. Das Gebäude wurde nach Entwürfen des Architekturbüros Oberberger 1970 fertiggestellt und am 6. Juni desselben Jahres von Bischof Rudolf Graber geweiht.
St. Bonifaz trägt den Namen des heiligen Bonifatius und dient der lokalen Pfarrgemeinde als Treffpunkt für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Das Gebäude mit seinen roten Backsteinen prägt das westliche Regensburger Viertel und ist für viele Bewohner ein vertrautes Wahrzeichen des Viertels.
Die Kirche befindet sich an der Ecke Killermannstraße und Roter-Brach-Weg im westlichen Regensburg und ist leicht zugänglich mit einem gepflasterten Rundgang um das Gebäude. Besucher können die Kirche zu den regelmassigen Öffnungszeiten für Gottesdienste und stille Betrachtung besuchen, wobei das flache Gelände den Zugang erleichtert.
Die Kirche besitzt einen quadratischen Glockenturm mit etwa 21 Metern Höhe, in dem vier Bronzeglocken aus dem Jahr 1970 hängen, die täglich zu bestimmten Zeiten läuten und die Bewohner des Viertels an das kirchliche Leben erinnern. Ein besonderes Detail ist eine Romanische Madonna aus dem 13. Jahrhundert aus Katalonien, die im Altar untergebracht ist und einer modernen Kirche mittelalterliche Kunstwerke hinzufügt.
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