Gipskarstlandschaft Hainholz, Naturschutzgebiet in Osterode am Harz, Deutschland.
Die Gipskarstlandschaft Hainholz ist ein Naturschutzgebiet mit etwa 640 Hektar Gipsfelsen, Höhlen und Dolinen in Niedersachsen. Das Gelände zeigt typische Karstformationen mit unterirdischen Wassersystemen und offenen Felstälchen.
Das Gebiet wurde 1967 zum Schutzgebiet erklärt, um die besonderen Gipskarstformationen zu bewahren. Eine Aktualisierung der Schutzmaßnahmen erfolgte 2020, um den Erhalt unter veränderten Bedingungen zu sichern.
Der Name Hainholz bezieht sich auf die Buchenwälder, die historisch diesen Landstrich prägten. Heute kann man beim Spaziergang noch die Verbindung zwischen Wald und Karstlandschaft sehen und spüren, wie beide zusammengehören.
Das Gebiet ist gut mit Wanderwegen erschlossen, die durch unterschiedliche Landschaftsteile führen und gute Aussichtspunkte bieten. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und bei feuchtem Wetter vorsichtig sein, da der Untergrund rutschig werden kann.
Die Jettenhöhle ist ein Höhlensystem, das sich über 748 Meter in den Gipsfelsen erstreckt und zu den größten Gipskarstformationen der Region gehört. Erkundungen der Höhle ermöglichen Einblicke in die unterirdische Welt und zeigen, wie Wasser Stein über lange Zeit verändert hat.
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