Burg Natternberg, Mittelalterliche Burgruine in Deggendorf, Deutschland
Burg Natternberg sind Burgüberreste auf einem Hügel südlich von Deggendorf, die unter anderem einen quadratischen Eckturm und erhaltene Mauerwerk zeigen. Die archäologischen Funde deuten auf eine einstige Wehranlage hin, die mit einer Kirche verbunden war.
Die Burg wurde erstmals 1145 als Sitz von Hartwig von Natternberg erwähnt und fiel 1242 an die Wittelsbacher, als die Grafenfamilie von Bogen ausstarb. Diese Machtverschiebung markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Anlage.
Der Name bezieht sich auf die Nattern, Schlangen, die in dieser Gegend häufig vorkamen und die Landschaft prägten. Besucher können heute noch die Lage der Burg auf dem Hügel verstehen, die diese tierische Präsenz widerspiegelt.
Die Ruinen sind von Deggendorf aus über Waldwege von der Mettenuferstrasse oder der Schlossbergweg in der Nähe der Ortschaft Natternberg erreichbar. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen und die Wege tagsüber nutzen.
Herzog Heinrich der Natternberger starb 1333 an den Folgen einer unbehandelten Beinisverletzung, was seine begrenzte Heilungsmöglichkeiten widerspiegelt. Dieser Vorfall verdeutlicht, wie Unfälle in dieser Zeit zum Tode führen konnten.
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