Deggendorf, Kreisstadt in Niederbayern, Deutschland
Deggendorf ist eine Kreisstadt in Niederbayern, Deutschland, die am linken Donauufer zwischen Regensburg und Passau liegt. Die Stadt breitet sich von den Flussauen bis zu den sanften Hügeln des Bayerischen Waldes aus und besteht aus mehreren Ortsteilen mit unterschiedlichem Charakter.
Archäologische Funde belegen eine Besiedlung über 8000 Jahre, während die erste schriftliche Erwähnung aus dem Jahr 868 stammt. Die Erhebung zur Stadt erfolgte 1212 und markierte den Beginn der städtischen Entwicklung entlang des Donauhandelswegs.
Der Name stammt von Tegginesdorf, urkundlich erstmals 868 erwähnt und nach dem bajuwarischen Personennamen Teggin gebildet. An vielen öffentlichen Gebäuden und Straßenzügen zeigt sich die typisch ostbayerische Bauweise mit hellen Fassaden und geschwungenen Giebeln.
Der Landkreis erstreckt sich über mehrere Gemeinden mit guter Anbindung an die Bundesautobahn und Regionalbahnlinien. Besucher finden Unterkünfte vom einfachen Gasthof bis zum modernen Hotel sowie Restaurants mit regionaler und internationaler Küche.
Nach 1945 entstand in der Stadt ein Lager für Vertriebene, in dem rund 2000 jüdische Flüchtlinge bis 1949 lebten. Die Bewohner organisierten eigene Zeitungen, Theatergruppen und Schulen und schufen eine eigenständige Gemeinschaft inmitten der Nachkriegsjahre.
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