Sonnenstein, Hügel mit Aussichtspunkt in Eichsfeld, Deutschland.
Der Sonnenstein ist ein 485,6 Meter hoher Berg im Ohmgebirge mit waldfreier Kuppe und einer etwa 20 Meter hohen, fast senkrechten Felsfront aus Muschelkalk am Westrand. Er liegt knapp einen Kilometer nördlich von Holungen, nordöstlich von Brehme und rund acht Kilometer nördlich von Worbis.
Der Graseforst um den Sonnenstein wird 1257 erstmals erwähnt, als Herzog Albert von Braunschweig ihn dem Kloster Gerode für einen Schaden übertrug. 1369 belehnte das Kloster damit die Stadt Duderstadt, 1432 wurde die Grenze zwischen Brehme und Holungen festgelegt. Bis ins 18. Jahrhundert hieß der Berg nur Stein.
Der Name stammt von der etwa 20 Meter hohen, fast senkrechten Felsfront aus Muschelkalk am Westrand, die dem Berg seinen Namen gab. Bis ins 18. Jahrhundert hieß die Gegend um den Berg überwiegend Graseforst, der Berg selbst nur Stein; erst in der Neuzeit kam der Name Sonnenstein auf. Der Berg ist zudem namensgebend für die Siedlung Sonnenstein und die Gemeinde Sonnenstein.
Die Landesstraßen 1011 (Ecklingerode–Holungen) und 1012 (Worbis–Jützenbach) führen am Fuß des Berges vorbei; die bewaldeten Nordwesthänge und die baumlose Kuppe erreicht man zu Fuß. Der 2017 eröffnete, 14 Meter lange Skywalk ragt 9 Meter über die Klippenkante hinaus, unter der das Gelände bis knapp 100 Meter Tiefe abfällt. Eine Informationstafel auf der Kuppe erläutert die Vegetation des Kalkmagerrasens.
Der 14 Meter lange Skywalk wurde 2017 an der westlichen Felswand eröffnet und ragt 9 Meter über die Klippenkante hinaus. Unter der Plattform fällt das Gelände schräg bis in knapp 100 Meter Tiefe ab. Das heute auf der Kuppe sichtbare Kreuz wurde 1990 neben einem alten Steintisch aufgestellt.
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