Sonnenstein, Aussichtspunkt auf Anhöhe in Eichsfeld, Deutschland.
Der Sonnenstein ist ein Hugel mit einer Hohe von 486 Metern in den Ohm-Bergen, bekannt fur seine steilen Kalksteinkliffe auf der Westseite und seinen waldlosen Gipfel. Die Formation liegt zwischen Ecklingerode und Holungen und bietet freie Sicht uber die umgebende Landschaft.
Nach dem Fall des Thuringischen Reiches diente der Sonnenstein als Grenzmarkierung zwischen verschiedenen Volkern und trennte die mittelalterlichen Regionen Liesgau und Eichsfeld voneinander. Eine befestigte Anlage namens Urbenschanze wurde spater errichtet, um diese Grenzposition zu sichern.
Der Name Sonnenstein bezieht sich auf die sonnige Südseite des Berges, die vom Tal aus gut sichtbar ist. Die Steilwände aus Kalkstein prägen das Aussehen der Landschaft und waren für die Menschen der Region seit jeher ein markantes Merkmal.
Die L1011 und L1012 Stra?en fuhren auf den Gipfel und verbinden Ecklingerode mit Holungen sowie Worbis mit Jutzenbach. Besucher sollten damit rechnen, dass der Gipfel offen und ungeschutzt ist, weshalb Wetter und Sicht variabel sind.
Ein bemerkenswerte Stahlstruktur erstreckt sich etwa 9 Meter uber den Klippenrand hinaus und bietet Besuchern eine Erfahrung, als wurde man uber dem Abgrund schweben. Diese Konstruktion wurde entwickelt, um panoramische Ausblicke zu ermoglichen und gleichzeitig Sicherheit zu gewahrleisten.
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