Labyrinth, Felsformation in Sächsische Schweiz, Deutschland
Das Labyrinth ist eine Felsformation aus Sandstein in der Sächsischen Schweiz mit Höhen zwischen 5 und 15 Metern. Die Steine bilden ein Netzwerk aus engen Gängen, tiefe Spalten und unregelmäßige Hohlräume, die zusammen etwa 3,5 Hektar abdecken.
Die Formation erhielt ihren Namen während der Romantik im 19. Jahrhundert, als Künstler und Reisende die felsige Gegend erkundeten. Seit 1979 steht sie unter Schutz wegen ihrer geologischen Bedeutung.
Der Ort trägt seinen Namen wegen der verwirrenden Wege zwischen den Felsen, die in regionalen Geschichten oft als Orientierungsprobe beschrieben werden. Besucher bemerken heute noch, wie eng die Passagen sind und wie leicht man die Richtung verlieren kann.
Es gibt einen markierten Weg mit Nummern durch die Felsformationen, aber Besucher können auch auf eigene Faust die Wege erkunden. Die Passagen sind eng und der Untergrund kann uneben sein, daher sind festes Schuhwerk und Aufmerksamkeit wichtig.
Die Sandsteinfelsen zeigen hourglass-förmige Wände und schalenförmige Mulden, die durch chemische Verwitterung von kalkhaltigem Sand entstanden sind. Diese besonderen Formen entstehen, wenn Wasser langsam die weicheren Schichten auflöst und dabei ungewöhnliche Strukturen hinterlässt.
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