Echinger Lohe, Naturschutzgebiet in Eching, Deutschland.
Das Echinger Lohe ist ein Naturschutzgebiet mit etwa 24 Hektar Fläche auf der Münchner Schotterebene und besteht hauptsächlich aus Laubwald mit Eichen und Hainbuchen. Das Gelände wird von Wanderwegen durchzogen, die über unterschiedliche Höhenlagen hinweg führen.
Das Gebiet wurde 1942 zum ersten Mal unter Schutz gestellt und 1951 offiziell als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 1978 erhielt es zusätzlich den Status eines Naturwaldreservats.
Bronzezeitliche Grabhügel im Gebiet zeigen, wie Menschen hier vor Tausenden von Jahren lebten und ihre Toten bestattet haben. Diese Hügel sind stille Zeugen von frühen Siedlungen in Bayern.
Der Zugang erfolgt über den Parkplatz Dietersheim, von wo aus eine rund 7 Kilometer lange Rundwanderung durch das Gelände führt. Die Wege sind teils unbefestigt und führen über unterschiedliche Geländeformen, was gutes Schuhwerk notwendig macht.
Forstwirtschaftliche Tätigkeiten sind hier vollständig verboten, was es seltenen Pflanzen und Tieren ermöglicht, ungestört zu gedeihen. Dieses strenge Schutzregime hat den Wald in einen weitgehend naturbelassenen Zustand bewahrt.
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