Haus der Deutschen Erziehung, Bildungszentrum in Bayreuth, Deutschland.
Das Haus der Deutschen Erziehung ist ein architektonisches Bauwerk in Bayreuth mit Stahlrahmenkonstruktion und Sandsteinfassade, das mit einem schiefergedeckten Walmdach ausgestattet ist. Das fünfgeschossige Gebäude an der Luitpoldplatz 5 entstand als repräsentativer Bau mit großen Versammlungsräumen, einer umfangreichen Bibliothek und weiteren Verwaltungseinrichtungen.
Hans Schemm legte im September 1933 den Grundstein für das Gebäude, das als Zentrale der Nationalsozialistischen Lehrerbund entstand. Das Gebäude blieb bis 1945 eine wichtige Dienststelle dieser Organisation und wurde nach dem Krieg einer neuen Bestimmung zugeführt.
Das Gebäude war Treffpunkt der Nationalsozialistischen Lehrerbund und prägte das Stadtbild von Bayreuth durch seine repräsentative Architektur. Heute erinnern die großzügigen Räume an die Nutzung als Versammlungsort während dieser Zeit.
Das Gebäude wird heute von Bayernwerk, einem Energieversorgungsunternehmen, genutzt und verwaltet, das die historische Struktur instand hält. Für Besucher ist das Innere nicht frei zugänglich, da es als Verwaltungs- und Geschäftsgebäude in Betrieb ist.
Bei der Konstruktion wurde ein Abschnitt des Mühlkanals, eines Zuflusses der Roten Main, überbaut, um Platz für das Gebäude zu schaffen. Diese Anpassung an die bestehende Infrastruktur zeigt, wie das neue Bauwerk in die vorhandene Stadtstruktur eingefügt wurde.
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