Wittelsbacherbrunnen, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums (1810–1910) der Zugehörigkeit Franken (Region) zum Gebiet der Wittelsbacher im Jahr 1914 errichtet, von Friedrich Lommel
Der Wittelsbacherbrunnen ist ein Wasserbrunnen aus Muschelkalkstein, der 1910 auf der Opernstraße gegenüber des Markgräflichen Opernhauses aufgestellt wurde. Die Anlage zeigt im Zentrum eine Figurengruppe mit vier Skulpturen und ist ein solides Beispiel des frühen 20. Jahrhunderts in Stein gemeißelt.
Die Stadt beschloss 1908, einen Brunnen zu errichten, um die hundertjährige Bindung Bayreuths zu Bayern seit 1810 zu würdigen. Der Grundstein wurde 1910 gelegt, aber Verzögerungen bei den Materialien und künstlerischen Anpassungen führten erst 1914 zur Fertigstellung.
Der Brunnen steht an der Opernstraße und ist Teil des städtischen Gedächtnisses, das die Beziehung Bayreuths zur Wittelsbacher Dynastie bewahrt. Besucher sehen hier, wie die Stadt ihre hundertjährige Verbindung zu Bayern durch dieses steinerne Monument geehrt hat.
Der Brunnen liegt zentral an der Opernstraße, gegenüber dem Opernhaus und daher leicht zu erreichen. Die nähere Umgebung hat Bänke zum Ausruhen und ist tagsüber gut zu besichtigen, mit Bushaltestellen und Parkplätzen in der Nähe.
Der Brunnen wurde von Bildhauer Friedrich Lommel entworfen, der für seine Arbeit nur etwa 2000 Mark erhielt und in der lokalen Presse kaum erwähnt wurde. Die Einweihung fand am 31. Juli 1914 statt, just als die Kriegsnachrichten eintrafen, was die geplante große Feier deutlich verkleinerte.
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