Lukaskirche, Kirchengebäude in Köln-Porz
Die Lukaskirche ist ein Kirchengebäude in Cologne-Porz mit einem markanten Turm an der Westseite, das seit 1927 das Ortsbild prägt. Der einfache Hallenkirchenplan mit Jugendstil- und Expressionismus-Elementen wird durch das charakteristische Satteldach und ein dekoratives Symbol über dem Eingang geprägt.
Der Bau begann 1914 nach Entwürfen von Max Benirschke, wurde aber durch den Ersten Weltkrieg und wirtschaftliche Schwierigkeiten verzögert, bis zur Fertigstellung 1927. Das Gebäude wurde 1982 unter Denkmalschutz gestellt und ist heute ein wichtiges Zeugnis der Architekturgeschichte der Region.
Die Lukaskirche ist ein Ort, an dem die evangelische Gemeinde von Porz seit ihrer Fertigstellung zusammenkommt. Das Glockengeläut markiert wichtige Momente im Alltag der Nachbarschaft und verbindet die Menschen durch gemeinsame Feiern wie Trauungen, Taufen und Gottesdienste.
Das Gebäude liegt im Stadtteil Porz an der Rechtsrheinischen Seite Kölns, wo es von den umliegenden Wohngebieten gut erreichbar ist. Besucher finden rund um das Gebäude einen kleinen Innenhof mit Bäumen und Bänken, der zum Verweilen einlädt.
Das Dach der Kirche wurde von Joseph Maria Olbrichs Hochzeitsturm in Darmstadt inspiriert, was eine seltene architektonische Verbindung zwischen Porz und einem anderen bedeutenden Jugendstil-Bauwerk schafft. Diese unerwartete Referenz zeigt, wie regionale und überregionale Designtrends in der frühen Moderne zusammenfließen.
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