Nymphengarten, Öffentlicher Park beim Naturkundemuseum in Karlsruhe, Deutschland.
Der Nymphengarten ist eine grüne Fläche in Karlsruhe, die sich von der Naturhistorischen Sammlung bis zur Lammstraße erstreckt und an der Westseite vom Bundesgerichtshof begrenzt wird. Das Gelände umfasst großzügige Rasenflächen, baumbestandene Wege und verschiedene Kunstinstallationen, die zum Spazieren und Verweilen einladen.
Die Entstehung des Gartens begann 1730, wenige Jahre nach Gründung Karlsruhes durch den Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach, als Bestandteil der Stadtplanung. Über Jahrzehnte wurden die Grünanlagen erweitert und die künstlerischen Elemente hinzugefügt, die den Ort bis heute prägen.
Der Name bezieht sich auf die Nymphenfiguren, die seit langem das Erscheinungsbild prägen und die klassische Kunsttradition widerspiegeln. Besucher erkennen diese Darstellungen sofort als markantes Element, das dem Ort eine besondere Identität verleiht.
Der Park ist von mehreren Seiten zugänglich und liegt direkt bei den Haltestellen Karlstor und Ettlinger Tor der öffentlichen Verkehrsmittel. Besucher können den Ort zu Fuß leicht erreichen und finden gute Wege zum Durchqueren und Erkunden der verschiedenen Bereiche.
Zwischen 1880 und 1897 war das Observatorium von Karlsruhe auf diesem Gelände untergebracht, bevor es in die höher gelegene Gegend bei Heidelberg verlegt wurde. Dieses astronomische Kapitel der Ortsgeschichte ist heute kaum noch sichtbar, aber ein interessanter Teil seiner Vergangenheit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.