St. Marien, Katholische Kirche in Rotes Feld, Lüneburg, Deutschland
Die St.-Marien-Kirche ist ein Gotteshaus mit einer ungewöhnlichen zwölfeckigen Struktur und ohne Turm, das sich durch farbige Glasfenster von der Künstlerin Gabi Weiß auszeichnet. Das Gebäude steht auf einem ehemaligen Fabrikgelände an der Friedenstraße und verbindet funktionale Moderne mit künstlerischen Details im Inneren.
Das ursprüngliche Gebäude wurde 1855 gegründet, mit dem ersten Gottesdienst 1857 und der Weihe durch Bischof Eduard Jakob Wedekin 1858. Der heutige Neubau an der Friedenstraße wurde 1963 eingeweiht und ersetzte die ältere Kirche an ihrem früheren Standort.
Die Kirche ist ein Treffpunkt für die katholische Gemeinde Lüneburgs und prägt mit ihrer modernen zwölfeckigen Form das Bild des Viertels. Besucher spüren eine Mischung aus zeitgenössischer Architektur und traditionellem Glaubensleben, die sich in den Glasfenstern und der Raumgestaltung widerspiegelt.
Der Zugang zum Gebäude erfolgt über die Friedenstraße im Stadtteil Rotes Feld, wo Besucher die moderne Architektur von außen und innen entdecken können. Bei einem Besuch sollte man beachten, dass die Kirche ein aktiver Ort des Glaubens ist, daher lohnt sich ein Blick auf Öffnungszeiten vor dem Kommen.
Die Kirche war eine der ersten katholischen Neubauten in der Region nach der Reformation und zeigt, wie sich das religiöse Leben in Norddeutschland wieder etablierte. Die zwölfeckige Form der Kirche war für die Zeit der Nachkriegsmoderne ein mutig experimentelles Design-Statement.
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