Lüneburg, Mittelalterliche Hansestadt in Niedersachsen, Deutschland
Lüneburg ist eine Stadt in Niedersachsen am nordöstlichen Rand der Lüneburger Heide. Die Altstadt zeigt über tausend erhaltene Gebäude aus dem Mittelalter, darunter Giebelhäuser aus Backstein und Fachwerk entlang schmaler Straßen.
Die Saline brachte vom 10. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert hinein Wohlstand und machte die Stadt zu einem wichtigen Mitglied der Hanse. Der Salzhandel verband sie mit anderen Städten rund um die Ostsee und prägte die Architektur der Kaufmannshäuser.
Der Name der Stadt geht auf die altsächsische Bezeichnung für den Fluss zurück, während die Saline über Jahrhunderte die Sprache der Salzsieder und Handelskaufleute prägte. Heute gehen Bewohner durch den historischen Stadtkern mit seinen verwinkelten Gassen und treffen sich auf dem Marktplatz vor dem Rathaus aus Backstein.
Das Touristenbüro am Marktplatz bietet Informationen zu Rundgängen durch die Gassen und Gebäude der Altstadt. Die Stadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da das Zentrum kompakt ist und die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Der Boden sackt noch heute wegen jahrhundertelanger Salzgewinnung ab, sodass viele Häuser schräg stehen und ungewöhnliche Winkel bilden. Die Neigung mancher Giebel ist von außen deutlich sichtbar und verleiht den Straßenzügen ein schiefes Profil.
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