Zentralgebäude, Universitätsgebäude in Lüneburg, Deutschland
Das Zentralgebäude ist ein Universitätsgebäude in Lüneburg mit einer Höhe von 38 Metern und einer markanten Betonstruktur mit Glaselementen, die geometrische Muster auf der Fassade erzeugen. Die sieben Geschosse beherbergen Lehrräume, Seminarräume und ein grosses Veranstaltungsareal mit etwa 2000 Quadratmetern sowie die zentrale Universitätsvorhalle.
Das Projekt wurde am 19. Dezember 2007 von Universitätspräsident Sascha Spoun, Vizepräsident Holm Keller und Wissenschaftsminister Lutz Stratmann vorgestellt. Der Architekt Daniel Libeskind, der im Sommer 2007 eine nebenberufliche Professur an der Leuphana angenommen hatte, legte den ersten Entwurf vor. Ursprünglich mit 57,7 Millionen Euro veranschlagt, stiegen die Kosten auf 72,7 Millionen und wurden im Februar 2014 auf bis zu 91 Millionen geschätzt. Am 11. März 2017 wurde das Gebäude eröffnet.
Der Name Zentralgebäude bezeichnet schlicht das zentrale Gebäude des Leuphana-Campus. Entworfen wurde es von Daniel Libeskind, der im Sommer 2007 eine nebenberufliche Professur an der Universität annahm und in diesem Rahmen den ersten Entwurf vorlegte. Dieser Entwurf wurde laut Universität in Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden weiterentwickelt.
Der Bau ist gut strukturiert mit klaren Wegen durch die verschiedenen Etagen und hat breite Flure, die einfach zu navigieren sind. Besucher finden leicht die Veranstaltungsbereiche und öffentlichen Räume, auch wenn sie das Gebäude zum ersten Mal betreten.
Die Zinkfassade wurde von der Firma Rheinzink aus Datteln im Rahmen eines Sponsoringvertrags teilweise gratis mitgebaut. Ein Bericht des Landesrechnungshofs von 2011 kritisierte diese Regelung als Umgehung des Wettbewerbs, durch die andere Lieferanten ausgeschaltet worden seien.
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