Rotwildpark bei Stuttgart, Naturschutzgebiet in Stuttgart, Deutschland
Der Rotwildpark bei Stuttgart ist ein Naturschutzgebiet am westlichen Stadtrand von Stuttgart, das aus weitläufigen Mischwäldern, mehreren Teichen und eingezäunten Gehegen für Rotwild und Wildschweine besteht. Die Wege führen durch alte Baumbestände und vorbei an offenen Lichtungen, die den Blick auf die Tiere ermöglichen.
Die Anlage wurde 1815 vom württembergischen König als königliches Wildgehege gegründet und war zunächst nur gegen Eintrittsgeld zugänglich. Nach dem Ende der Monarchie 1918 öffnete das Gelände dauerhaft für alle Besucher.
Der Park trägt seinen Namen von den Rothirschen, die in diesen Wäldern leben und das Bild der Anlage prägen. Besucher können die Tiere aus nächster Nähe beobachten, was in einer städtischen Umgebung ungewöhnlich ist.
Das Gebiet ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, und entlang der Zufahrtsstraßen stehen Parkplätze zur Verfügung. Ein Rundweg führt am Gehege entlang und eignet sich gut für einen einfachen Spaziergang ohne besondere Vorbereitung.
Obwohl die Anlage mitten im Stadtgebiet liegt, beherbergt sie alte Bäume, die in der Region selten geworden sind, darunter Baumformen, die einst zur traditionellen Forstwirtschaft gehörten. Dieser Waldtyp ist heute in bewirtschafteten Wäldern kaum noch zu finden.
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