Birkenkopf, Gipfel und Aussichtspunkt in Stuttgart, Deutschland
Der Birkenkopf ist ein 511 Meter hoher Berg und Aussichtspunkt im Stuttgarter Stadtzentrum, der sich etwa 300 Meter über dem Flusslevel des Neckars erhebt. Seine Gipfelfläche bietet in alle Richtungen freie Blicke über die Stadt und die umgebende Landschaft.
Der Berg wurde zwischen 1953 und 1957 aufgeschüttet, indem lokale Behörden über 15 Millionen Kubikmeter Trümmer aus Stuttgarts Zerstörung durch Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs transportierten. Diese Umgestaltung verwandelte Kriegsschutt in einen neuen Landschaftspunkt für die Stadt.
Der Berg trägt Überreste von Gebäudefassaden und architektonischen Elementen aus Stuttgarts Vorkriegsstrukturen, die als Freiluftausstellung auf dem Gipfel bewahrt werden. Diese Fragmente erinnern Besucher an die städtische Geschichte und geben dem Ort eine besondere Bedeutung für die Erinnerung.
Mit der Buslinie 92 gelangt man bequem zur Basis des Berges, von wo aus ein gut gepflegter Weg zum Gipfel führt. Der Aufstieg ist steil, aber die Wege sind gekennzeichnet und für die meisten Besucher bewältigbar.
Eine Gedenktafel auf dem Gipfel würdigt die Entstehung des Berges aus Trümmern und ehrt die Kriegsopfer, während man von hier aus die Schwäbische Alb und den Schwarzwald sehen kann. Diese Verbindung von Erinnerung und Landschaftsblick macht den Ort zu etwas Besonderem.
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