Allgäuhalle, Architektonisches Denkmal in Kempten, Deutschland.
Die Allgäuhalle ist ein Gebäude mit besonderen Dachkonstruktionen, das ursprünglich 1928 als Rinderzuchtgebäude auf dem ehemaligen Viehmarktplatz errichtet wurde. Eine großflächige Erweiterung an der Südseite kam 1931 hinzu und diente der Unterbringung von Vieh.
Das Gebäude entstand 1928 als Mittelpunkt der Rinderzuchtausstellungen der Stadt. Ab 1943 wurde es unter der Besatzung als Nebenlager des Konzentrationslagers Dachau genutzt und hatte eine dunkle Rolle bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Das Gebäude beherbergt ein Denkmal für die Rinderzucht mit einer großen Stierplastik aus Muschelkalk, die seit 1928 dort steht. Dieses Kunstwerk zeigt, wie wichtig die Viehzucht für die Stadt und ihre wirtschaftliche Entwicklung war.
Das Gelände ist heute zugänglich, aber Veranstaltungen mit mehr als 200 Besuchern erfordern besondere behördliche Genehmigungen, da der Ort nicht als offizielle Versammlungsstätte klassifiziert ist. Besucher sollten dies bei der Planung von größeren Aktivitäten oder Treffen berücksichtigen.
Das Gebäude steht heute in einer Situation mit mehreren möglichen Zukünften, wobei verschiedene Konzepte von einem kulturellen Viertel bis zu einem regionalen Marktplatz diskutiert werden. Diese Debatte um die Neunutzung zeigt, wie Orte mit schwieriger Geschichte neu interpretiert werden können.
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