König-Ludwig-Brücke, Holzfußgängerbrücke in Kempten, Deutschland.
Die Königin-Ludwig-Brücke ist eine hölzerne Fußgänger- und Radfahrerbrücke, die den Fluss Iller in Kempten überquert. Sie besteht aus drei Abschnitten, die von zwei Howe-Fachwerkträgern aus Lärchenholz gestützt werden und eine markante Struktur im Stadtbild bilden.
Die Brücke wurde 1851 für die Königlich-Bayerischen Eisenbahnen gebaut und diente anfangs als Eisenbahnüberquerung. Im Jahr 1905 wurde sie aus dem Bahnverkehr genommen, da schwerere Züge andere Strecken erforderten, und später für Fußgänger und Radfahrer umgebaut.
Die Brücke trägt den Namen des bayerischen Königs Ludwig II., ein Zeichen ihrer Bedeutung für die regionale Identität. Die hölzerne Konstruktion wird von Einheimischen und Besuchern täglich genutzt und verbindet zwei wichtige Teile der Stadt miteinander.
Die Brücke ist leicht zugänglich und gut für Fußgänger und Radfahrer auf ihrem Weg durch Kempten zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass der Weg über die Holzstruktur bei feuchtem Wetter rutschig sein kann und die Breite für Gruppen möglicherweise eng wird.
Die Brücke besitzt ein Schutzystem aus geneigten Lärchenschindeln, das die Struktur vor Witterung bewahrt und gleichzeitig den Blick auf die technische Konstruktion ermöglicht. Dieses Detail zeigt, wie Ingenieure Funktionalität mit visueller Transparenz verbunden haben.
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