Mariä Himmelfahrt, Kirchengebäude in Kempten (Allgäu)
Mariä Himmelfahrt ist eine Kirche im Neobarock-Stil in Kempten-Kottern, Bayern, mit einer gerundeten Fassade, einer Vorhalle und zwei polygonalen Türmen an der Vorderseite. Das Gebäude wurde Anfang der 1920er Jahre nach Plänen des Münchner Architekten Erwin Müller errichtet, und in den 1950er Jahren kam ein moderner Stahlglockenturm mit großen Glasfenstern hinzu.
Das Grundstück wurde 1906 erworben, aber die Bauarbeiten begannen erst 1921 nach einer feierlichen Grundsteinlegung, da Pläne aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zunächst nicht umgesetzt wurden. Die Kirche wurde Ende 1922 fertiggestellt und ist seit daher ein fest verankertes Gebäude der Stadt.
Die Kirche trägt den Namen der Himmelfahrt Mariens und zeigt dieses Thema in einem großen Deckengemälde im Inneren. Der Ort dient der Gemeinde seit fast einhundert Jahren als Treffpunkt für Gottesdienste und persönliche Andacht.
Die Kirche befindet sich im Stadtteil Kottern und ist leicht zu erreichen, wobei die beiden markanten Türme von weitem sichtbar sind. Der Innenbereich ist offen für Besucher außerhalb von Gottesdiensten, und es gibt Stationen des Rosenkranzes sowie Beichtstühle für persönliche Momente.
Der Glockenturm aus Stahl in den 1950er Jahren war ein ungewöhnlicher Schritt für seine Zeit und zeigt, wie die Nachkriegsarchitektur neben dem älteren neobarocken Stil Platz fand. Die großen automatisch öffnenden Glasfenster im Turm ermöglichen es den Glockenklängen, klar nach außen zu dringen.
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