Obere Illerbrücken, Eisenbahn- und Straßenbrücken in Kempten, Deutschland.
Die Oberen Illerbrücken sind zwei parallel verlaufende Konstruktionen, die den Fluss Iller überqueren und jeweils unterschiedliche Verkehrsarten tragen. Die nördliche Brücke ist für den Straßenverkehr ausgelegt, während die südliche Brücke die Eisenbahn trägt.
Diese Brücken wurden zwischen 1904 und 1906 von der Königlich-Bayerischen Staatsbahn gebaut und ersetzten eine ältere Holzkonstruktion. Die Arbeiten entstanden aus dem wachsenden Bedarf an verbesserter Verkehrsinfrastruktur in der Region.
Die Brücken sind Teil des städtischen Verkehrsgefüges von Kempten und zeigen, wie die Stadt ihre beiden Verkehrsarten - Auto und Bahn - nebeneinander organisiert hat. Wer hier entlang geht oder fährt, sieht ein Beispiel dafür, wie zwei wichtige Lebensadern einer Stadt räumlich miteinander verflochten sind.
Die Brücken sind für den Publikumsverkehr zugänglich und bieten sowohl für Autos als auch für Bahnreisende einen wichtigen Übergang. Es empfiehlt sich, die Strukturen von beiden Seiten des Flusses zu betrachten, um die parallele Anordnung vollständig zu würdigen.
Diese Brücken gehören zu den größten Stampfbetonbauwerken der Welt und zeigen ein Dreischarnier-Bogendesign. Dieses Konstruktionsverfahren war zu Anfang des 20. Jahrhunderts eine innovative Lösung für solch große Spannweiten.
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