Hüttenbläserschachthöhle, Schachthöhle in Iserlohn, Deutschland.
Die Hüttenbläserschachthöhle ist eine Schachthöhle bei Iserlohn mit drei Ebenen und mehreren Eingängen, die sich durch Kalksteinformationen erstreckt. Das bekannte Netzwerk umfasst etwa 4.800 Meter dokumentierte unterirdische Gänge.
Die Höhle wurde 1993 von Mitgliedern der Speläogruppe Letmathe entdeckt, einer Gruppe von Höhlenerkundlern aus der Region. Weitere Passagen kamen 1997 während zusätzlicher Erkundungen zum Vorschein.
Die Höhle liegt im Naturschutzgebiet Sonderhorst und ist seit 2004 als FFH-Natura-2000-Gebiet geschützt. Diesen Status erhielt sie wegen ihrer Bedeutung für Fledermäuse und andere unterirdische Lebensräume.
Der Zugang erfordert spezielle Kletterausrüstung und professionelle Höhlenerfahrung, da diese Höhle für normalen Tourismus nicht erschlossen ist. Besucher sollten sich an erfahrene Höhlenverbände wenden, die geführte Exkursionen mit geeigneter Sicherheitsausrüstung anbieten.
In den Gängen überwintern mehrere Fledermausarten, darunter die geschützte Wasserfledermaus, die hier Unterschlupf findet. Diese unterirdischen Räume spielen eine wichtige Rolle für die Überwinterung dieser bedrohten Tiere.
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