Vorstadtschleuse Brandenburg, Schifffahrtsschleuse in Brandenburg an der Havel, Deutschland.
Die Vorstadtschleuse Brandenburg ist eine Schleuse an der Unteren Havel mit zwei getrennten Kammern, die es Schiffen erlauben, zwischen unterschiedlichen Wasserhöhen zu wechseln. Die südliche Kammer hat eine Länge von etwa 220 Metern und ist rund 17,5 Meter breit.
Die Schleuse entstand zwischen 1881 und 1883 im Stadtteil Krakauer, um den wachsenden Schiffsverkehr der Industrie zu bewältigen. Dieses Bauwerk war eine Antwort auf die steigenden Anforderungen des Handels zur Zeit der Industrialisierung.
Der Ort trägt den Namen des Stadtteils Vorstadt und zeigt, wie Schiffe hier auf verschiedenen Ebenen fahren können. Die Anlage ist heute ein Teil des täglichen Lebens für Menschen, die auf dem Wasser unterwegs sind oder von den Ufern aus zuschauen.
Die nördliche Kammer ist unter der Woche von 6:00 bis 22:00 Uhr in Betrieb, während am Samstag von 7:00 bis 22:00 Uhr geöffnet wird. Besucher können von den Ufern aus zuschauen, wie sowohl Handelsschiffe als auch Freizeitboote die Schleuse nutzen.
Jede Kammer ist unabhängig und spezialisiert: die eine für große Handelsschiffe, die andere für kleinere Freizeitboote. Dadurch können verschiedene Schiffstypen gleichzeitig passieren, ohne sich gegenseitig zu behindern.
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