Grube Hella-Glück, Historisches Kupfer- und Silberbergwerk in Neubulach, Deutschland.
Die Grube Hella-Glück ist eine historische Kupfer- und Silbermine in der Schwarzwaldregion mit einem Tunnelnetz von über 2.000 Metern Länge und einer maximalen Tiefe von 240 Metern. Die Gänge zeigen Gesteinsschichten aus Sandstein und Muschelkalk mit Ablagerungen von Quarz, Schwerspat und verschiedenen Mineralen.
Der Bergbau an dieser Stelle begann um 1250, als die Nachfrage nach Azurit als blauem Pigment zur Gründung einer Bergbausiedlung führte. Diese frühe Kupfergewinnung prägte die Region für Jahrhunderte und machte Neubulach zu einem bekannten Bergbauort.
Das Grußwort der Bergleute 'Glück auf' stammt aus Bergbaugemeinden und drückt den Wunsch nach Sicherheit und erfolgreichem Erz aus. Diese Tradition ist in der Mine bis heute in den Namen und Ritualen lebendig.
Geführte Besichtigungen finden jeden Sonntag statt, wobei der letzte Einstieg am Nachmittag möglich ist, mit Ausnahme an Adventssonntagen und in den Winterferien. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da die Temperatur in den Tunneln das ganze Jahr über kühl bleibt.
Die Mine verdankt ihren Namen dem Hoffnungsgedanken, der im Bergbaujargon verankert ist - 'Hella' bezieht sich auf das Erz und 'Glück' auf den Wunsch nach erfolgreichem Fund. Diese Namensgebung zeigt, wie sehr der Optimismus in der Bergbaukultur verwurzelt war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.