Nelson-Mandela-Park, Öffentlicher Park im Stadtteil Schwachhausen, Bremen, Deutschland
Der Nelson-Mandela-Park ist eine grüne Fläche im Stadtteil Schwachhausen zwischen der Gustav-Deetjen-Allee und der Blumenthalstraße gelegen. Das Areal bietet verschlungene Wege, Sitzbereiche und beherbergt kunstvolle Denkmäler inmitten der Grünfläche.
Das Parkgelände stammt aus der Bremer Bürgerweide, die seit 1030 als öffentliches Weideland diente und 1159 durch den Bremer Weidebrief bestätigt wurde. Die Fläche entwickelte sich später zu einem städtischen Grünraum mit kultureller und memorialer Bedeutung.
Der zentrale Elefant ist eine markante Kunstfigur, die seit den 1930er Jahren das Parkbild prägt und später als Denkmal gegen Kolonialismus umgedeutet wurde. Die Figur wird heute von Besuchern als symbolischer Mittelpunkt des Parks wahrgenommen und lädt zum Verweilen ein.
Der Park liegt zwischen Gustav-Deetjen-Allee und Blumenthalstraße, im Süden begrenzt von der Hohenlohestraße, im Norden von der Verlängerung der Parkstraße, unweit des Bremer Hauptbahnhofs. Im Mai 2019 wurde beim Elefanten der erste von fünf geplanten städtischen Trinkwasserbrunnen eröffnet, vor allem für Obdachlose, die sich häufig dort aufhalten. Zwei ältere, von den Gemeinden betriebene Trinkwasserstellen gibt es bei St. Johann im Schnoor und an der Liebfrauenkirche.
Das 2009 neben dem Antikolonialdenkmal eingeweihte Mahnmal Ohamakari versammelt mehr als 350 mittelgroße rote Sandsteine und vier längliche Felsbrocken, die alle vom Waterberg in Namibia stammen. Sie sind auf einem Rondell aus Kiesbeton von 5,5 bis 6 Metern Durchmesser verankert; am Rand ist eine Erinnerungstafel in die Umpflasterung eingelassen.
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