Seckendorffsches Palais, Palais in Altenburg im Landkreis Altenburger Land in Thüringen
Das Seckendorffsches Palais ist ein Barockpalais in Altenburg, Deutschland, das 1724 als vierteiliger Bau mit Innenhöfen errichtet wurde. Die Fassade wird durch einen geschwungenen Balkon über dem Haupteingang geprägt, während ein rötlicher Porphyrstein mit militärischen Symbolen und einem Adler auf Krone die hohe Stellung des Erbauers unterstreicht.
Das Palais wurde 1724 vom Generalfeldmarschall und Reichsgraf Friedrich Heinrich von Seckendorff erbaut und verkörperte seinen hohen Status in der Militär- und Adelshierarchie. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Gebäude von einer privaten Residenz zu einem Gerichtsgebäude, wodurch sich die Funktion und Bedeutung des Ortes für die Stadt Altenburg grundlegend veränderte.
Das Palais trägt den Namen seines Erbauers, des Generalfeldmarschalls Friedrich Heinrich von Seckendorff, und spiegelt die Macht der Adelsfamilie wider, die es errichtete. Die Figur der Justitia an der Fassade zeigt, dass das Gebäude einst als Gerichtsstätte diente und das Zusammenleben von Herrschaft und Rechtsprechung verkörperte.
Das Gebäude steht im Zentrum Altenburg und ist von außen leicht zu erkunden. Das daneben gelegene Amtsgericht kann werktags betreten werden und bietet einen Blick in die aktuelle Nutzung des Ortes.
Der Erbauer Friedrich Heinrich von Seckendorff nutzte seine ererbten Ländereien vom Schloss Meuselwitz, um diesen imposanten Bau zu schaffen, der sein ganzes Vermögen und seine Macht widerspiegelt. Später wurde der berühmte Verleger Friedrich Arnold Brockhaus mit dem Palais verbunden, was dem Ort eine zusätzliche kulturelle Dimension hinzufügte.
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