Franz-Josef-Strauß-Brücke, Straßenbrücke in Passau, Deutschland.
Die Franz-Josef-Strauß-Brücke ist eine Straßenbrücke über die Donau, die zwei Stadtteile Passaus miteinander verbindet. Das Bauwerk wurde mit modernen Konstruktionstechniken der 1980er Jahre errichtet und ermöglicht einen direkten Verkehrsfluss zwischen mehreren wichtigen Bundesstraßen.
Das Projekt entstand in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre als Antwort auf den wachsenden Verkehrsbedarf in der Region. Die offizielle Einweihung fand 1989 statt und markierte den Abschluss eines wichtigen Infrastrukturvorhabens.
Die Brücke ist nach Franz Josef Strauß, dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten, benannt. Während der Planungs- und Bauphase hieß sie nach einem angrenzenden Sägewerk Steinbachmühlbrücke; bei der Einweihung wurde der Name geändert.
Die Brücke führt die B 12 bei Flusskilometer 2230,10 über die Donau und verbindet die B 8 am rechten mit der B 85 am linken Ufer; der Anschluss an die A 3 läuft über die B 12. Sie verbindet die Passauer Ortsteile Heining und Hacklberg, rund vier Kilometer flussabwärts der Schanzlbrücke, die sie vom Verkehr entlastet.
Während Planung und Bau trug das Bauwerk den Arbeitsnamen „Steinbachmühlbrücke“, benannt nach einem direkt neben der Brücke liegenden Sägewerk. Bei der Einweihung wurde es nach dem ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß benannt. Der alte Name ist heute kaum noch gebräuchlich.
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